B-Vitamine, MSM und Vitamin D3 können grundsätzlich zusammen eingenommen werden. Sie erfüllen aber unterschiedliche Aufgaben:
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- B-Vitamine: wichtig für Nerven, Energiestoffwechsel und Blutbildung. Ein B-Komplex ist meist nur sinnvoll, wenn die Ernährung nicht ausreichend ist oder ein Mangel besteht. Besonders bei Vitamin B6 sollte man dauerhaft keine sehr hohen Mengen nehmen, weil zu viel die Nerven schädigen kann. -
- MSM (Methylsulfonylmethan): wird als Nahrungsergänzung häufig für Gelenke und Beweglichkeit angeboten. Die Studienlage ist deutlich schwächer als bei Vitaminen; manche Menschen bekommen davon Magen-Darm-Beschwerden. -
- Vitamin D3: wichtig für Knochen, Muskeln und das Immunsystem. Es wird am besten zusammen mit einer Mahlzeit eingenommen, die etwas Fett enthält. Eine dauerhaft hohe Dosierung sollte man nicht ohne ärztliche Kontrolle nehmen, da sich zu viel Vitamin D im Körper anreichern kann.
Als grobe Orientierung – nicht als persönliche Dosierungsempfehlung:
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- Vitamin D3: Die DGE nennt bei fehlender körpereigener Bildung 20 µg = 800 I.E. pro Tag ab einem Jahr. DGE -
- B-Vitamine: Am besten ungefähr im Bereich des normalen Tagesbedarfs. Besonders bei Vitamin B6 sind hoch dosierte Präparate für die tägliche Langzeiteinnahme keine gute Idee; das BfR empfiehlt für Nahrungsergänzungsmittel ab 15 Jahren höchstens 0,9 mg B6 zusätzlich pro Tagesdosis eines Produkts. Bundesinstitut für Risikobewertung -
- MSM: Dafür gibt es keine offiziell festgelegte empfohlene Tageszufuhr wie bei Vitaminen. Deshalb würde ich gerade bei Jugendlichen keine bestimmte MSM-Dosis auf eigene Faust empfehlen.
Wenn du mir ein Foto oder die Mengenangaben deines B-Komplexes, MSM und D3 schickst, kann ich dir sagen, ob die jeweilige Dosierung niedrig, üblich oder ungewöhnlich hoch ist.
Wenn zusätzlich Medikamente eingenommen werden, sollte die Einnahme von Vitamin D3, B-Vitaminen oder MSM vorher mit dem Arzt oder Apotheker besprochen werden, besonders bei regelmäßiger Medikamenteneinnahme oder bestehenden Erkrankungen.
Der Grund ist, dass Nahrungsergänzungsmittel Wechselwirkungen haben oder die Wirkung von Medikamenten beeinflussen können. Außerdem kann es je nach Medikament sinnvoll sein, Blutwerte wie Vitamin D oder bestimmte B-Vitamine kontrollieren zu lassen.